
INTIMATE PORTRAIT · MAI · MANHATTAN, NEW YORK, UNITED STATES
BODY WITHOUT TRANSLATION
Weniger Pose. Mehr Raum für das, was nicht geplant war.
Ich war für einen Job in New York und hatte noch Raum für weitere Sessions. Maya meldete sich. Sie war Tänzerin und hatte bereits mit vielen Fotograf:innen gearbeitet. Sie wusste genau, was sie vor einer Kamera tun konnte.
Genau das wollte ich diesmal nicht.





Wir fotografierten in ihrer Wohnung in Manhattan. Weniger Pose, weniger Produktion, weniger von dem, was zuverlässig nach einem guten Bild aussieht. Ich wollte es ruhiger halten und sehen, was passiert, wenn Maya nichts darstellen musste.
Ihre Offenheit hat mich zunächst überfordert. Nicht, weil sie laut gewesen wäre. Im Gegenteil. Die ganze Wohnung erzählte ganz selbstverständlich von Körpern und Nacktheit: durch Bilder, Gegenstände und all die kleinen Details im Raum. Nichts davon schien für mich vorbereitet zu sein. Es war einfach ihre Welt.










Sie bewegte sich. Ich versuchte mitzuhalten. Ehrlich gesagt war sie mir in den ersten Minuten einen Schritt voraus. Gut so. Bilder werden selten besser, wenn der Fotograf so tut, als hätte er alles unter Kontrolle.
























Der Raum erklärte sie nicht. Ich auch nicht. Er gab ihrer Bewegung nur einen Ort, an dem sie landen konnte. Ich passte auf.







Diese intime Porträtsession mit Tänzerin Maya entstand in ihrer Wohnung in Manhattan, New York. Die Geschichte bewegt sich zwischen stiller Beobachtung, körperlicher Bewegung und den Details eines Raums, der selbstverständlich von Körpern und Nacktheit erzählte. Statt weitere Posen vorzugeben, ließ Bjørn Lexius Raum für Mayas Körpergefühl und das Ungeplante.
